Übertragungswege
Die Bedingungen für eine HIV-Übertragung sind:
1. eine genügend große Menge ausreichend infektiöser Körperflüssigkeit (Blut, Menstruationsblut, Sperma, Vaginalsekret, Flüssigkeiten auf der Darmschleimhaut, Muttermilch) und 2. das Vorhandensein einer Eintrittspforte in den Körper.
Sexuelle Übertragung:
- Geschlechtsverkehr ohne Kondom - Oralverkehr - Analverkehr
Blut und Blutprodukte:
- Blutprodukte: enthalten kein HIV - Bluttransfusionen: sehr geringes Restrisiko
Mutter-Kind-Übertragung:
- Übertragung während der Schwangerschaft, der Geburt, des Stillens möglich - Minimierung des Übertragungsrisikos durch Kaiserschnitt-Entbindung, Einnahme von Medikamenten gegen HIV und Verzicht auf das Stillen
Drogenkonsum:
- hohes Risiko beim gemeinsamen Benutzen von Spritzbestecken
Wie wird HIV nicht übertragen?
- durch das Benutzen von Toiletten - bei der Pflege von Menschen mit AIDS, wenn die entsprechenden Hygieneregeln eingehalten werden - durch den gemeinsamen Gebrauch von Geschirr, Besteck, Gläsern, Wäsche usw. - durch den gemeinsamen Genuss von Lebensmitteln - durch Händeschütteln, Umarmen, Streicheln, Massieren, Küssen - durch Zärtlichkeiten, Schmusen, beim Spielen, Toben mit Kindern - durch Tränen - durch Husten und Niesen - durch Insektenstiche und Haustiere - beim Anfassen von Türgriffen, Telefonhörern u.ä. - beim gemeinsamen Sport, im Schwimmbad, beim gemeinsamen Saunieren oder beim Duschen
Quelle: - „Infomappe für die Beratung in AIDS-Hilfen“; 6. Auflage, Februar 2008; Herausgeber: Deutsche AIDS-Hilfe e.V.
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